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Regierapport: Was er ist und was darauf stehen muss

Aktualisiert am 30. Oktober 2026

Ein Regierapport ist der Nachweis für Arbeiten, die nach Aufwand statt zu einem festen Preis verrechnet werden. Mit der Unterschrift bestätigt der Kunde Stunden und Material, und der Rapport wird zur Grundlage der Rechnung.

Wann braucht es einen Regierapport?

Immer dann, wenn der Aufwand vorher nicht feststeht oder die Arbeit nicht im vereinbarten Preis enthalten ist.

  • Reparaturen und Notfälle
  • Zusatzarbeiten, die im Auftrag nicht vorgesehen waren
  • Service- und Wartungsarbeiten nach Stundenansatz
  • Kleinaufträge ohne Offerte

Was auf dem Regierapport stehen muss

  • Ihre Firma und der Kunde
  • Auftragsnummer und Ort der Arbeit
  • Datum
  • Mitarbeiter mit ihren Stunden
  • Material mit Menge und Einheit
  • Reisezeit und Kilometer, wenn sie verrechnet werden
  • Kurze Beschreibung der Arbeit
  • Name und Unterschrift des Kunden

Warum die Unterschrift so wichtig ist

Bei Regiearbeit gibt es keinen Festpreis, an dem sich die Rechnung messen lässt. Die Unterschrift zeigt, dass der Kunde die Stunden und das Material gesehen hat. Je näher sie an der Arbeit liegt, desto weniger Rückfragen gibt es zur Rechnung.

Lassen Sie den Regierapport deshalb vor Ort unterschreiben und nicht erst Wochen später. Was im Einzelfall vertraglich gilt, hängt von Ihrer Vereinbarung mit dem Kunden ab.

Einzeln oder gesammelt?

Bei kurzen Einsätzen genügt ein Regierapport pro Einsatz. Bei Arbeiten über mehrere Tage ist es für den Kunden oft einfacher, mehrere Tage auf einmal zu bestätigen, solange jeder Tag einzeln ausgewiesen bleibt.

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